Partnerprojekt: Lentos Kunstmuseum Linz

Wilde Kindheit

„Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe“, erklärt Pippi Langstrumpf. Eine solche Selbstgewissheit würden wir uns für unsere Kinder wünschen, doch haben sie aktuell die Chance, sich so ungebremst auszuleben?

Die Ausstellung „Wilde Kindheit“ im Lentos Kunstmuseum Linz zeigt Positionen von rund 170 Künstler*innen, die kritisch, realistisch differenziert, aber auch mit viel Ironie und Humor kindliches Glück ebenso wie Frustration dokumentieren. Werke von 1900 bis heute machen bewusst, dass es an uns liegt, Kindern eine Kindheit zu ermöglichen, die es wert ist, sich an sie zu erinnern.
 

Kindheit im Film

Im Rahmenprogramm beschäftigt sich das Lentos Kunstmuseum Linz unter anderem mit der Kindheit im Film. Eine Auswahl von Filmen des heurigen CROSSING EUROPE-Programms setzt sich intensiv mit Themen der Ausstellung auseinander: ACASĂ, MY HOME (Regie: Radu Ciorniciuc; RO/FI/DE 2020), GAGARINE (Regie: Fanny Liatard, Jérémy Trouilh; FR 2020), LA ÚLTIMA PRIMAVERA (Regie: Isabel Lamberti; NL/ES 2020), RÄUBERHÄNDE (Regie: Ilker Çatak; DE 2020). Das Moviemento zeigt zudem TOMBOY von Céline Sciamma (FR 2011.), Spieltermin tba.

Lentos Kunstmuseum Linz, 12.5.–5.9.2021, www.lentos.at |
 

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ACASĂ, MY HOME (Regie: Radu Ciorniciuc; RO/FI/DE 2020)
 
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GAGARINE (Regie: Fanny Liatard, Jérémy Trouilh; FR 2020)
 
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LA ÚLTIMA PRIMAVERA (Regie: Isabel Lamberti; NL/ES 2020)
 
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RÄUBERHÄNDE (Regie: Ilker Çatak; DE 2020)
 
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Alain Laboile, Boudin, 2013 © Alain Laboile