Prostye veshchi

Simple Things

 
Für den Anästhesisten Sergej Maslov läuft es nicht besonders gut: Seine Arbeit an einem städtischen St. Petersburger Krankenhaus ist schlecht bezahlt, das Zimmer in der voll belegten Gemeinschaftswohnung zu eng, die Tochter zu ihrem Punker-Freund gezogen, der Führerschein weg und die Frau schwanger. Bei seinem Nebenjob für einen zwielichtigen Altenpflegedienst stößt der unglückliche Maslov auf den gealterten Schauspieler Žuravljov, dessen prätentiöse Eitelkeiten, unvorhersehbare Launen und galliger Alterssarkasmus sein Leben noch komplizierter machen. Eines Tages schlägt ihm Žuravljov einen Handel vor, der ihn vor ein moralisches Dilemma stellt, aber alle Geldsorgen lösen würde. (Bernd Buder)

“Popogrebsky deals with the dark and difficult sides of modern Russian life with sensitivity and humor. With his extremely light touch, he inspires sympathy and understanding. His humor shows that he sees the absurdity of the world, and it fits in perfectly with the message of the film – don’t get caught up in the mess of the nonsense that people create. Focus on what is important. The simple things.” [Emma Čulík, in: Britske Listy (http://blisty.cz/2007/7/4/art35145.html)]

Director's Biography
Alexei Popogrebsky, geboren am 7. August 1972 in Moskau. Studierte Psychologie an der Universität Moskau und lebte zunächst vor allem von Übersetzungstätigkeiten. Während seiner Studienzeit lernte er Boris Khlebnikov kennen, mit dem er 1994 gemeinsam den Dokumentarfilm Mimokhod drehte. Anschließend war er für den Schnitt von Khlebnikovs Kurzspielfilm Xitraja Ljaguška verantwortlich. Ihr erster gemeinsamer abendfüllender Spielfilm Koktebel gewann zahlreiche internationale Preise. 2003 gründete er zusammen mit Borisevich und Khlebnikov die Filmproduktion „Koktebel Film“, die die eigenen Arbeiten der beiden Filmemacher und Filme anderer junger Regisseure produziert. 2008 entstanden zwei Episoden für die Fernsehserie „Sudebnaya Kolonka“. Mit seinem jüngsten Film Kak ya provel etim letom (How I Ended This Summer), gewann er bei der Berlinale 2010 zwei Silberne Bären. Filmografie als Regisseur: Mimokhod (Passing By, mit Boris Khlebnikov; Dok 1997), Koktebel (Roads to Koktebel, mit Boris Khlebnikov, 2003), Prostye Vešči (Simple Things, 2006), Sudebnaya Kolonka (Headhunting, TV-Serie, 2 Episoden, 2008), Kak ya provel etim letom (How I Ended This Summer, 2010)
Tribute 2010
Alexei Popogrebsky
Russland 2007
color
108 Minuten
OmeU
Drehbuch Alexei Popogrebsky
Kamera Pavel Kostomarov
Schnitt Ivan Lebedev
Musik Dmitriy Katkhanov
Mit Sergei Puskepalis, Leonid Bronevoy, Svetlana Kamynina, Dinara Kutueva, Ivan Shvedoff
Produktion
Koktebel Film Company Chuksin Tupik 5-36 127206 Moskau Russland T +7 926 562 6477 F +7 495 984 2098 p.d.s@mail.ru www.koktebelfilm.ru