Il vento, di sera

The Wind, in the Evening

 
Der Bahnhof einer italienischen Großstadt. Es wird Abend. Einige Leute verschicken mysteriöse SMS-Mitteilungen. Marco setzt sich auf sein Fahrrad und fährt langsam nach Hause. Zur gleichen Zeit erwartet Paolo seinen Freund Luca zum Abendessen. Zu Hause angekommen will Marco die Tür öffnen, wird jedoch in genau diesem Moment von zwei Schüssen getroffen. Als der Mörder fliehen will, taucht zufällig Luca auf. Erneut fallen Schüsse und Luca bricht schwer verletzt zusammen. Einige Nachbarn kommen auf die Straße gelaufen. Unter ihnen sind der entsetzte Paolo und seine Nachbarin Francesca, die ihn ins Krankenhaus fährt. Von einem der vielen Journalisten, die ebenfalls zum Krankenhaus geeilt sind, hört Paolo, dass Marco ein wichtiger italienischer Politiker war und dass Luca seinen Verletzungen erlegen ist.

From the protagonist’s point of view, the wind sweeping away his love and upsetting his life coincides exactly with an act of violence that strongly affects the social and political life of the entire country. The hugeness of a terrorist attack redoubles and reverberates in a common man’s heart. An atrocious political crime is the starting point of a reflection upon human implications of a sudden death: an unintentional and unexpected desertion. We are weakly hanging by the thread of life just like leaves that “a little breath of wind could sweep away”. (B.M. Koltès).

Competition Fiction 2004
Andrea Adriatico
Italien 2004
color
92 Minuten
OmeU
Drehbuch Stefano Casi, Andrea Adriatico
Kamera Gigi Martinucci, Alessandro Ruggeri
Schnitt Roberto Passuti
Musik Roberto Passuti
Mit Corso Salani, Francesca Mazza, Sergio Romano, Fabio Valletta, Francesca Ballico, Paolo Billi, Giancarlo Cauteruccio, Daniela Cotti, Franco Laffi, Luca Levi, Claudio Marchione, Carlotta Miti, Giovanni Lindo Ferretti, Alessandro Fullin, Ivano Marescotti
Produktion
Teatri di Vita Via Emilia Ponente 485 40132 Bologna Italien T +39 51 61 99 900 cinema@teatridivita.it